Warum ein Statusmodell mehr bringt als „schneller antworten“

Wenn Intake im Alltag hängt, liegt es selten am Kanal - sondern am fehlenden Status:

  • niemand weiß, was offen ist,
  • kein Owner,
  • kein nächster Schritt,
  • keine SLA.

Statusmodell = Prozesssichtbarkeit.


Variante A: Minimal (für schnellen Start)

Status Bedeutung Owner SLA Nächster Schritt
Neu Eingang, noch nicht gesichtet Intake 4h Kategorisieren
Qualifizierung Sichtung + Rückfragen Intake 24h Routing/Termin
Rückfragen_offen warten auf Mandant Intake 48h Follow-up Timer
Termin_geplant Ersttermin steht Team 72h Vorbereitung
Abgeschlossen angenommen/abgelehnt Team - dokumentieren
Archiv keine Reaktion / erledigt Intake - -

Follow-up Regel: Status „Rückfragen_offen“ triggert 24h/48h/5 Tage.


Variante B: Skalierbar (wenn mehrere Teams/Standorte)

Status Bedeutung Owner SLA
Neu Eingang Intake 4h
Vorqualifiziert Kategorie/Dringlichkeit gesetzt Intake 12h
Routing Zuweisung an Team/Standort Intake 12h
Rückfragen_offen warten Intake 48h
Termin_geplant Termin steht Team 72h
Entscheidung angenommen/abgelehnt Teamlead 72h
Archiv abgeschlossen Intake -

Wichtig: „Routing“ ist ein eigener Status (nicht implizit).


Copy/Paste: SLA-Regeln (die wirklich funktionieren)

  • „Neu“ darf nie >4h alt sein.
  • „Rückfragen_offen“ hat Timer + Stop-Regeln.
  • Jede Übergabe hat Owner + Stellvertretung.

KPI-Block

  • Median-Antwortzeit (Ziel: <12h)
  • Zeit bis Entscheidung (Ziel: <72h)
  • Routing-Quote (Ziel: >85%)

Nächster Schritt

Wenn ihr wollt, bauen wir euer Statusmodell so, dass es im Tool eurer Wahl wirklich gelebt wird.

Leitfaden: Lead-Intake Automatisierung

Passend:
Follow-up Playbook (24h/48h/5 Tage)


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