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Content-Freigabe in 10 Minuten: Review-Flow für Kanzleien (inkl. Checkliste)

Ein Freigabeprozess, der skaliert: Leitplanken, QA-Checkliste und ein 10-Minuten-Review-Flow – damit Content-Automation nicht riskant wird.

01. Januar 2026Aktualisiert: 18. Februar 2026
Hinweis zur Qualität
  • Fokus: Prozess/Betrieb statt Tool-Hype
  • Stand: 18. Februar 2026
  • Keine Rechtsberatung – nur Organisations-/Prozessmodell
  • Wie wir arbeiten

Content-Automation scheitert selten an Text – sondern an Freigabe

Kanzleien haben ein berechtigtes Risiko-Problem:

  • Tonalität,
  • Aussagen/Claims,
  • Beispiele,
  • „klingt nach Werbung“.

Wenn Freigabe zu teuer ist, wird sie übersprungen. Wenn sie zu chaotisch ist, dauert sie ewig.

Ziel: Ein Review-Flow, der in 10 Minuten erledigt ist – weil vorher klare Leitplanken existieren.


1) Der 10-Minuten-Review-Flow (Copy/Paste)

Input: 1 Draft + 1 Checkliste.

  1. 60 Sekunden: Zielgruppe + Thema stimmt?
  2. 2 Minuten: Claims/Versprechen prüfen (No-Go)
  3. 2 Minuten: Beispiele/Begriffe prüfen (keine falschen Suggestionen)
  4. 2 Minuten: Stil/Ton (passt zur Kanzlei?)
  5. 2 Minuten: CTA/Next step (neutral, nicht aggressiv)
  6. 60 Sekunden: Freigabe erteilen + Status setzen

Wenn es länger dauert, ist nicht die Person langsam – der Prozess ist falsch (zu viele Variablen, keine Standards).


2) QA-Checkliste für Kanzlei-Content

Check Frage Entscheidung
Zielgruppe Für wen ist es wirklich? OK / Anpassen
Claim Gibt es Zahlen/Versprechen ohne Rahmen? Entfernen/Relativieren
Ton Klingt es wie Werbung? neutralisieren
Rechtsnähe klingt es nach Beratung? abgrenzen („allgemein“)
Beispiele sind sie anonym/unkritisch? OK / raus
CTA fordert es das Richtige? OK / umformulieren

3) Leitplanken, die Freigabe schnell machen

  • Formate definieren (FAQ, Checkliste, Fehler vermeiden, Mini-Case)
  • No-Go-Liste (siehe nächster Artikel)
  • 1 Owner (Partner/Teamlead) + Stellvertretung
  • Statusmodell: Draft → Review → Freigegeben → Geplant → Veröffentlicht

KPI-Block

  • Freigabezeit pro Woche (Ziel: 10–30 Minuten)
  • Anzahl Rückfragen/Revisionen (Ziel: sinkend)
  • Veröffentlichungsfrequenz (Ziel: planbar, nicht sporadisch)

Nächster Schritt

Wenn ihr Content-Automation wollt, startet nicht mit „mehr Output“, sondern mit Freigabe + QA.

Leitfaden: Content-Automation für Kanzleien

Passend:
Wann lohnt sich Content‑Automation für Kanzleien?

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