Das Problem in Delivery-Teams: Übergaben ohne Status
In Professional Services entstehen Reibungsverluste selten im fachlichen Teil.
Sie entstehen zwischen Menschen/Teams:
- unklarer Status,
- unklare Zuständigkeit,
- „ich dachte, du machst das“.
Automatisierung hilft hier nicht zuerst mit Tools – sondern mit einem Statusmodell.
Statusmodell für Übergaben (Copy/Paste)
| Status | Bedeutung | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|
| Neu | Anfrage/Task eingegangen | PM/Intake | Scope klären |
| In_Klaerung | Infos fehlen | PM | Rückfragen senden |
| Bereit | alles da, Start möglich | Delivery | Umsetzung starten |
| Blockiert | wartet auf Kunde/3rd party | PM | Follow-up Timer |
| Review | Ergebnis prüfen | QA/Lead | Freigeben/Ändern |
| Done | abgeschlossen | Delivery | Doku/Übergabe |
| Archiv | abgeschlossen & abgelegt | PM | - |
Regel: Kein Task ohne Owner + nächsten Schritt.
Übergabe-Checkliste
- Was ist der Output?
- Was ist die Definition von „Done“?
- Welche Abhängigkeiten gibt es?
- Welche SLA gilt?
- Wo wird dokumentiert?
KPI-Block
- Durchlaufzeit pro Status
- Anteil „Blockiert“
- Rework-Quote (Review → zurück)
Nächster Schritt
Wenn ihr skaliert, ist ein Statusmodell das billigste „Betriebssystem“, das es gibt.