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Routing-Regeln vs. KI-Screening im Intake: Entscheidungshilfe (ohne Tool-Chaos)

Wann ein Regelwerk reicht und wann KI im Intake wirklich sinnvoll ist – mit Entscheidungsmatrix, Risiken und minimalem Startsetup.

18. Dezember 2025Aktualisiert: 14. Januar 2026
Hinweis zur Qualität
  • Fokus: Prozess/Betrieb statt Tool-Hype
  • Stand: 14. Januar 2026
  • Keine Rechtsberatung – nur Organisations-/Prozessmodell
  • Wie wir arbeiten

Kurz: KI ist im Intake optional

Viele Teams starten mit „KI soll Intake machen“.
Meistens reicht am Anfang:

  • Kategorien,
  • Status,
  • Owner,
  • Follow-ups.

KI lohnt sich erst, wenn sie eine konkrete Engstelle sauber löst.


Entscheidungsmatrix (Copy/Paste)

Frage Wenn „Ja“ → Wenn „Nein“ →
Habt ihr klare Kategorien? Regeln möglich erst Kategorien bauen
Ist Datenlage strukturiert? KI möglich erst Formular/Validierung
Gibt es Edge-Cases mit hoher Quote? KI kann helfen Regeln reichen
Ist Risiko/Compliance hoch? Regeln + Freigabe KI nur assistiv
Kann man Erfolg messen (KPI)? testen erst Messlogik

Wann Regeln fast immer reichen

  • Routing nach Rechtsgebiet/Standort
  • Priorität nach Frist/Dringlichkeit
  • Follow-ups nach Timer

Vorteil: transparent, auditierbar, übergabefähig.


Wann KI wirklich hilft

  • Freitext-Cluster: Anfrage ist unstrukturiert, aber häufig
  • Grobe Vorqualifizierung („passt / passt nicht“) nur als Vorschlag
  • Zusammenfassung für Erstreaktion (nicht als Entscheidung)

Regel: KI darf vorschlagen – das System entscheidet über Status/Owner.


Minimal-Setup (sicherer Start)

  1. Statusmodell + Owner
  2. Regelrouting (Switch)
  3. optional: KI als Klassifikations-Vorschlag
  4. Logging + Review der Fehlklassifikationen

KPI-Block

  • Routing-Quote
  • Anteil manuelle Korrekturen
  • Zeit bis Qualifizierung

Nächster Schritt

Wenn ihr wollt, bewerten wir gemeinsam 5 typische Anfragen und entscheiden: Regelwerk oder KI.

Leitfaden: Lead-Intake Automatisierung

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Kurze, druckbare Templates – damit Sie schneller von „Idee“ zu „Betrieb“ kommen.

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Lead-Intake Checkliste

Alle wichtigen Punkte für einen sauberen Intake-Prozess: Datensatz, Priorisierung, Routing, Follow-ups und KPIs.

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Nächster Schritt: 1 Workflow produktiv (statt 10 Ideen)

Wenn Sie uns kurz Kontext geben, kommen wir im Erstgespräch direkt zu einem klaren Scope (Ziel, Daten, Status/Owner) – ohne Sales-Show.

  • Teamgröße (ca.)
  • 2–3 Systeme (z. B. E-Mail, CRM, DMS)
  • 1 Ziel-KPI (Antwortzeit, Durchlaufzeit, Routing-Quote …)
  • Aktueller Engpass (Übergaben, Status, Datenqualität)

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