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Follow-up Playbook im Intake: 24h/48h/5 Tage (inkl. Textbausteine)

Ein pragmatisches Follow-up-System für Kanzleien: 3 Zeitpunkte, Textbausteine, Stop-Regeln und KPIs – damit Anfragen nicht versanden.

07. Januar 2026Aktualisiert: 14. Januar 2026
Hinweis zur Qualität
  • Fokus: Prozess/Betrieb statt Tool-Hype
  • Stand: 14. Januar 2026
  • Keine Rechtsberatung – nur Organisations-/Prozessmodell
  • Wie wir arbeiten

Warum Follow-ups in Kanzleien nicht „Sales“ sind

In der Praxis ist Follow-up kein Verkaufen, sondern Prozesshygiene:

  • Mandanten haben Fragen offen,
  • Dokumente fehlen,
  • Fristen sind unklar,
  • Zuständigkeiten wechseln.

Ohne Follow-up wird Intake zur Inbox. Mit Follow-up wird Intake zu einem Statusmodell.


Das 3-Stufen-Playbook (Copy/Paste)

1) 24h – Klärung + nächster Schritt

Ziel: Einordnen, kategorisieren, fehlende Info holen.

Textbaustein (E-Mail):

Betreff: Ihre Anfrage – kurze Rückfrage

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Damit wir korrekt einordnen können: Betrifft es [Kategorie] und gibt es eine Frist/Deadline?

Wenn Sie möchten, nennen Sie kurz 1–2 Eckdaten (z. B. Datum des Ereignisses). Danach schlagen wir den nächsten Schritt vor.

2) 48h – Erinnerung + klare Option

Ziel: Reaktion auslösen ohne Druck.

Textbaustein:

Betreff: Erinnerung zu Ihrer Anfrage vom [Datum]

Kurze Erinnerung: Uns fehlt noch [fehlende Info], um den nächsten Schritt vorzuschlagen.

Wenn sich das Thema erledigt hat, genügt eine kurze Rückmeldung – dann schließen wir die Anfrage.

3) 5 Tage – Abschluss + Archiv-Regel

Ziel: Inbox sauber halten.

Textbaustein:

Betreff: Abschluss Ihrer Anfrage

Wir haben keine Rückmeldung erhalten und archivieren die Anfrage vorerst.

Wenn das Thema weiterhin relevant ist, antworten Sie einfach auf diese E-Mail – dann nehmen wir es wieder auf.


Stop-Regeln (damit Follow-ups nicht nerven)

  • Stop sofort, wenn Mandant antwortet (Status wechseln)
  • Stop, wenn „nicht relevant / kein Interesse“
  • Stop, wenn rechtlich/organisatorisch nicht passend (mit kurzer, respektvoller Abschlussnotiz)

Statusmodell: Wo Follow-ups hingehören

Das funktioniert nur mit Status + Owner.

Minimal-Status (zum Kopieren):

  • Neu
  • Qualifizierung
  • Rückfragen offen
  • Termin geplant
  • Angenommen / Abgelehnt
  • Archiv

Regel: „Rückfragen offen“ hat immer einen Timer (24h/48h/5 Tage).


KPI-Block

  • Follow-up-Quote: wie viele Fälle brauchen ein Follow-up?
  • Antwortzeit nach Follow-up: reagieren Mandanten nach 24h/48h?
  • Zeit bis Entscheidung: sinkt sie, wenn Follow-ups aktiv sind?

Nächster Schritt

Wenn ihr wollt, bauen wir das als Prozesslogik (Status + Timer + Textbausteine) so, dass niemand manuell nachhalten muss.

Startpunkt:

  • Eingangskanal(e)
  • Statusmodell
  • Owner
  • 1 KPI

Leitfaden: Lead-Intake Automatisierung

Mehr Kontext (Statusmodell, KPIs):
Intake-Routing in Kanzleien

Passende Checkliste (Download)

Kurze, druckbare Templates – damit Sie schneller von „Idee“ zu „Betrieb“ kommen.

Download

Lead-Intake Checkliste

Alle wichtigen Punkte für einen sauberen Intake-Prozess: Datensatz, Priorisierung, Routing, Follow-ups und KPIs.

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Nächster Schritt: 1 Workflow produktiv (statt 10 Ideen)

Wenn Sie uns kurz Kontext geben, kommen wir im Erstgespräch direkt zu einem klaren Scope (Ziel, Daten, Status/Owner) – ohne Sales-Show.

  • Teamgröße (ca.)
  • 2–3 Systeme (z. B. E-Mail, CRM, DMS)
  • 1 Ziel-KPI (Antwortzeit, Durchlaufzeit, Routing-Quote …)
  • Aktueller Engpass (Übergaben, Status, Datenqualität)

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