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Reporting-Automation ohne KPI-Wildwuchs: Definition, Datenquellen, Rhythmus

Wie Reporting wirklich hilft: wenige KPIs, klare Definitionen, saubere Datenquellen und ein Rhythmus – statt Dashboards ohne Wirkung.

22. Dezember 2025Aktualisiert: 14. Januar 2026
Hinweis zur Qualität
  • Fokus: Prozess/Betrieb statt Tool-Hype
  • Stand: 14. Januar 2026
  • Keine Rechtsberatung – nur Organisations-/Prozessmodell
  • Wie wir arbeiten

Reporting-Automation ist kein Dashboard-Projekt

Viele Teams bauen Reports – und nutzen sie dann nicht.
Warum?

  • zu viele KPIs,
  • keine Definitionen,
  • Daten widersprechen sich,
  • niemand handelt danach.

Automatisierung hilft erst, wenn Klarheit da ist.


1) KPI-Definition (Copy/Paste)

Für jeden KPI braucht ihr:

  • Name
  • Formel/Definition
  • Datenquelle(n)
  • Aktualisierung (täglich/wöchentlich)
  • Owner
  • „Welche Entscheidung hängt dran?“

Beispiel:

  • KPI: Antwortzeit Median
  • Quelle: CRM + Mailbox
  • Rhythmus: täglich
  • Entscheidung: Kapazität/Schichtplan

2) Datenquellen: weniger ist mehr

Startet mit 1–2 Quellen.
Typisch:

  • CRM
  • Kalender
  • Ticketing
  • Abrechnung

Anti-Pattern: 6 Systeme „zusammenführen“, bevor die Definition steht.


3) Rhythmus: Reporting muss in eine Routine passen

  • Daily: nur Operatives (SLA, Backlog)
  • Weekly: Trends + Ursachen
  • Monthly: Entscheidungen + Prioritäten

KPI-Block

  • Anteil KPIs mit Owner
  • Anteil KPIs mit definierter Entscheidung
  • Report-Nutzung (wie oft wird gehandelt?)

Nächster Schritt

Wenn ihr wollt, definieren wir mit euch ein 5‑KPI Set + Datenquellen + Rhythmus – und automatisieren erst dann.

Leitfaden: Automatisierung für professionelle Dienstleister

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  • Teamgröße (ca.)
  • 2–3 Systeme (z. B. E-Mail, CRM, DMS)
  • 1 Ziel-KPI (Antwortzeit, Durchlaufzeit, Routing-Quote …)
  • Aktueller Engpass (Übergaben, Status, Datenqualität)

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