Warum No-Go-Claims der schnellste Weg sind, Vertrauen zu verlieren
Viele KI-Texte klingen „glatt“ – und genau das ist in Kanzleien riskant.
Nicht wegen KI, sondern wegen Übertreibung:
- absolute Versprechen,
- „garantiert“,
- wackelige Zahlen,
- implizite Rechtsberatung.
Das Ziel ist nicht „weichspülen“, sondern präzise formulieren.
No-Go-Liste (Copy/Paste) + Alternativen
| No-Go | Warum | Bessere Alternative |
|---|---|---|
| „Wir garantieren…“ | absolut, angreifbar | „Typischerweise…“, „In vielen Fällen…“ |
| „100% rechtssicher“ | unhaltbar | „Wir arbeiten mit klaren Leitplanken und Freigabe“ |
| „Spart 80% Zeit“ | unbelegt | „Ziel: Antwortzeit stabilisieren (z. B. <12h)“ |
| „KI erledigt das juristisch korrekt“ | suggeriert Beratung | „KI unterstützt bei Struktur/Entwürfen, Freigabe bleibt bei Ihnen“ |
| „Sofort mehr Mandate“ | unseriös | „Planbare Sichtbarkeit/Entlastung – messbar über KPIs“ |
3 Regeln, die fast alles lösen
- Rahmen nennen (Teamgröße, Prozess, Datenlage)
- Messgröße statt Bauchgefühl (Antwortzeit, Durchlaufzeit, Quote)
- Freigabe/Owner klar benennen (wer trägt Verantwortung)
Mini-Template: „Sicher, aber nicht weich“
- „Ziel: [KPI] stabilisieren“
- „Vorgehen: 1 Workflow produktiv, dann stabilisieren“
- „Leitplanken: Freigabe/QA, Statusmodell, Monitoring“
Nächster Schritt
Wenn ihr Content-Automation wollt, ist eine No-Go-Liste Pflicht – sie macht Freigabe schnell.
Leitfaden: Content-Automation für Kanzleien
Passend:
Content-Freigabe in 10 Minuten