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No-Go Claims im Kanzlei-Content: sichere Alternativen (ohne weich zu werden)

Eine No-Go-Liste für Kanzlei-Content: typische riskante Claims und Formulierungen – plus sichere Alternativen, die trotzdem klar sind.

30. Dezember 2025Aktualisiert: 14. Januar 2026
Hinweis zur Qualität
  • Fokus: Prozess/Betrieb statt Tool-Hype
  • Stand: 14. Januar 2026
  • Keine Rechtsberatung – nur Organisations-/Prozessmodell
  • Wie wir arbeiten

Warum No-Go-Claims der schnellste Weg sind, Vertrauen zu verlieren

Viele KI-Texte klingen „glatt“ – und genau das ist in Kanzleien riskant.
Nicht wegen KI, sondern wegen Übertreibung:

  • absolute Versprechen,
  • „garantiert“,
  • wackelige Zahlen,
  • implizite Rechtsberatung.

Das Ziel ist nicht „weichspülen“, sondern präzise formulieren.


No-Go-Liste (Copy/Paste) + Alternativen

No-Go Warum Bessere Alternative
„Wir garantieren…“ absolut, angreifbar „Typischerweise…“, „In vielen Fällen…“
„100% rechtssicher“ unhaltbar „Wir arbeiten mit klaren Leitplanken und Freigabe“
„Spart 80% Zeit“ unbelegt „Ziel: Antwortzeit stabilisieren (z. B. <12h)“
„KI erledigt das juristisch korrekt“ suggeriert Beratung „KI unterstützt bei Struktur/Entwürfen, Freigabe bleibt bei Ihnen“
„Sofort mehr Mandate“ unseriös „Planbare Sichtbarkeit/Entlastung – messbar über KPIs“

3 Regeln, die fast alles lösen

  1. Rahmen nennen (Teamgröße, Prozess, Datenlage)
  2. Messgröße statt Bauchgefühl (Antwortzeit, Durchlaufzeit, Quote)
  3. Freigabe/Owner klar benennen (wer trägt Verantwortung)

Mini-Template: „Sicher, aber nicht weich“

  • „Ziel: [KPI] stabilisieren“
  • „Vorgehen: 1 Workflow produktiv, dann stabilisieren“
  • „Leitplanken: Freigabe/QA, Statusmodell, Monitoring“

Nächster Schritt

Wenn ihr Content-Automation wollt, ist eine No-Go-Liste Pflicht – sie macht Freigabe schnell.

Leitfaden: Content-Automation für Kanzleien

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  • Teamgröße (ca.)
  • 2–3 Systeme (z. B. E-Mail, CRM, DMS)
  • 1 Ziel-KPI (Antwortzeit, Durchlaufzeit, Routing-Quote …)
  • Aktueller Engpass (Übergaben, Status, Datenqualität)

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