Der Unterschied zwischen „Go-live“ und „Betrieb“
Ein Go-live-Check ist gut. Ein Runbook ist besser.
Wenn nachts etwas hängt, brauchen Sie keine 30 Seiten Doku – sondern eine Seite mit den Antworten, die handlungsfähig machen.
Runbook-Minimum (Template)
Kopieren Sie das pro Workflow:
1) Kontext
- Workflow-Name: ___
- Zweck (1 Satz): ___
- Kritikalität: P1 / P2 / P3
2) Ownership
- Workflow Owner: ___
- Backup: ___
- Business Owner: ___
3) Trigger & Input
- Trigger: Webhook / Cron / Event / Manual
- Erwarteter Input: ___
- Beispiel-Payload/ID: ___
4) Systeme & Abhängigkeiten
- Systeme: ___
- Credentials/Secrets: wo verwaltet? ___
- Rate Limits / Quotas: ___
5) Monitoring
- Health-Signal: ___ (z. B. „mind. 1 Erfolg pro Tag“)
- Alerts: ___ (Kanal, Schwelle, Owner)
- Logs: wo? ___
6) Fehlerpfade
- Retry-Strategie: ___
- Dead-Letter: ja/nein, wo? ___
- Idempotenz-Key: ___
7) Fallback (manuell)
- Wenn Workflow down: ___ (Schrittfolge)
- Wer entscheidet: ___
8) Rollback/Change
- Letzter Release: ___
- Rollback-Schritt: ___
- Change-Fenster: ___
KPI-Block
Success-Rate: Ziel ≥ 98%
MTTR: Ziel < 1 Werktag (P2)
Retry-Quote: Ziel < 5%
Leitfaden: n8n-Workflows für Kanzleien
Vertiefung: Monitoring & Alerts (was wirklich nötig ist)
Vertiefung: Fehlerpfade: Retries, Dead-Letter, Idempotenz
Nächster Schritt
Wenn Sie mir sagen, welcher Workflow kritisch ist und welche 2 Systeme dranhängen, erstelle ich Ihnen das Runbook-Minimum so, dass es im Ernstfall wirklich hilft.