Warum Backups ohne Restore-Test wertlos sind
In vielen Setups gibt es „Backups“ – aber niemand hat jemals zurückgespielt.
Im Ernstfall ist das kein Backup, sondern ein Gefühl.
1) Secrets-Standard (Copy/Paste)
- Secrets nie im Workflow hardcoden
- Rotation möglich (Owner + Termin)
- Zugriff minimal (Least Privilege)
Mini-Checkliste:
- API Keys zentral
- Rechte nur so groß wie nötig
- Logging ohne Secrets
2) Backup-Plan (Minimum)
| Was | Wie oft | Wo | Restore-Ziel |
|---|---|---|---|
| n8n DB | täglich | getrennt | <60 min |
| Credentials/Secrets | bei Change | getrennt | <60 min |
| Workflow-Exports | bei Release | Git/Storage | <30 min |
3) Restore-Test (Pflicht)
Einmal im Monat:
- Restore in Testumgebung
- 3 Testfälle durchlaufen
- Ergebnis dokumentieren
KPI-Block
- Zeit bis Restore (gemessen)
- Anzahl erfolgreicher Restore-Tests
Nächster Schritt
Wenn ihr n8n als Rückgrat nutzt, ist Secrets/Backup/Restore der Kern von „betreibbar“.
Leitfaden: n8n Workflows für Kanzleien
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